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Arbeiten
Jaja, das Leben auf dem Lande ist eintoenig. Man erlebt erstaunlich wenig. Und man freut sich ueber die Erkenntnisse, die man beim Orangen ernten macht. Z.B. dass manche Orangen unglaublich schwer zu pfluecken sind, waehrend andere quasi von allein abfallen. Wer haette das gedacht?
Aber Schluss mit lustig, auch wenn ich dann nichts schreiben kann.
Patrick, wie siehts aus mit den Fotos? Ich muss dich da leider mal ein bisschen antreiben, kommt mir vor als haettest du das vergessen.
Mittwoch gehts wahrscheinlich weiter mit Reisen, dann wirfd das Ganze hier auch wieder interessanter. Erstmal gehe ich einige Tage nach Adelaide und warte bis Lydia nachkommt. Dann gehen wir Richtung Melbourne, schauen uns dort ein bisschen um und anschliessend gehts nach Tasmanien! Soweit die Planung; Weihnachten und Neujahr bzw. Sylvester werden wir in Melbourne verbringen, glaube ich. Da faellt mir ein, es gibt ja ernsthafte Terrorwarnungen fuer Sydney und Melbourne. Echt krass. Aber ich denke so wie vermutlich die meisten Menschen "Mich wirds schon nicht erwischen" sollte denn tatsaechlich was abgehen. Hoffen wir das Beste!
Macht's gut, bis dann. Marcel.
gis - Sa, 12. Nov, 12:04
Also, das mit den Bilder geht ja wirklich auf den Sack. Patrick versucht ja einiges, aber zumindest mit Kodak scheint es nicht mehr zu funktionieren. Wir werden uns eine Loesung ueberlegen, so dass ihr hoffentlich bald in den Genuss kommt. Es handelt sich uebrigens nur um Bilder, kein Video wie von dir, Schachi, angenommen. Das Video ist nur fuer Auserwaehlte bestimmt ;)
Im Uebrigen ist das Barossa Valley etwas suedlich von hier gelegen, ich weiss nicht genau wie weit, aber es ist ganz in der Naehe.
Wir sind immernoch im Arbeiter-Hostel und es gibt kaum Neuigkeiten. Ich habe die Nektarinen-Arbeit geschmissen weil sich diese nicht ausgezahlt hat und und mich sehr gestresst hat. Seit zwei Tagen bin nun Orangen-Ernter. Das ist ein toller Job, da kann man richtig Kohle machen sag ich euch. Man wird natuerlich nach der geernteten Menge bezahlt, das ist auch das Gute. Denn wenn man sich anstrengt kann man in ca. 9h Arbeit umgerechnet 100EUR verdienen. Es geht aber ein bisschen auf den Ruecken, weil man immer diesen grossen Sack vor sich haengen hat, in dem man die Orangen sammelt (der wird etwa 30kg schwer bis man ihn entleert). Schlimmer sind jedoch die wunden Stellen, die die Gurte verursachen. Fuehlt sich an wie ein kraeftiger Sonnenbrand, und damit soll man dann noch weiterarbeiten und wird immer weiter wundgerieben... ein Teufelskreis.
Lydia geht immernoch ihrer Weinreben-Schneiden Arbeit nach.
Ja, das wars auch schon wieder. Man erlebt halt nicht so viel waehrend des arbeitens...
Bis dann. Marcel.
gis - Fr, 4. Nov, 10:12
Ich habs endlich wieder geschafft, etwas Zeit zu investieren.
Zu den Bildern: Es tut mir leid, dass man sie nicht anschauen kann und leider bin ich machtlos was das angeht. Aber, Patrick, mein Vorschlag ist: Oeffne einfach einen neuen Account bei Kodak, lade die Bilder dort hoch und schau obs funktioniert. Sollte ja eigentlich. Hoffentlich.
Also, wir befinden uns im Moment in Kingston on Murray, das ist etwa 230km oestlich von Adelaide. Falls jemand interessiert ist, Renmark ist ganz in der Naehe und sollte auf einer Ausrtalien-Karte zu finden sein. Hier gibt es an sich nichts wirklich interessantes, und wir sind auch nur hier um zu arbeiten. Ah ja, wir sind jetzt auch wieder zusammen, nur falls ihr das nicht schon implizit festgestellt habt. Wir haben auch beide Arbeit (was nicht so selbstverstaendlich ist, aber im Moment gibts grad viel zu tun), ich muss bei Nektarinen ueberfluessige Fruechte abrupfen, so dass die Aeste nicht brechen wenn die Dinger groesser werden. Und es ist wirklich krass, wie ueberzuechtet die sind. Es haengt wirklich alles voll von etwa Pflaumengrossen Nektarinen-Babys. Die Arbeit ist nicht so sehr anstrengend, aber ich bin langsam gestresst davon, vor allem weil man nicht besonders gut bezahlt wird (gerade 5,66$/Baum, fuer den benoetigt man aber 30min).
Lydia muss bei Weinreben ungewollte Triebe abschneiden. Da diese oft auvch schon unter der Erde austreiben, ist das nicht so einfach wie es sich anhoert.
Das Schlimmste an der Arbeit ist fuer mich, dass ich um kurz nach fuenf aufstehen muss, da wir um 6.15 Uhr abfahren. Wenn man bedenkt, dasss ich erst wieder zwischen 17-17.30 Uhr zurueck bin, ist das echt ein harter Tag. Meistens gehe ich schon um 21 Uhr schlafen... Ich darf auch ueber das Wochenende arbeiten, bin mal gespannt wann ich wirklich ausgelaugt bin.
Zum Hostel wollte ich auch noch was schreiben. Es ist recht dreckig, man ekelt sich ziemlich wenn man duschen geht, und die Kueche ist vieeeel zu klein. Dafuer kostet es nicht soviel, 130$/Woche. Darin ist der Transport zur Arbeit enthalten.
Jetzt laeuft mir die Zeit wieder aus..
Bis bald, Marcel und Lydia.
gis - Fr, 28. Okt, 12:54
Ich habe gerade einen 15min Beitrag gesvchrieben, aber den hats mir bei diesem *&*$^**&(*^& Computer geloescht. Jetzt habe ich leider keine Zeit mehr um das zu Wiederholen, aber vllt. morgen oder uebermorgen.
Mensch rege ich mich gerade auf!
Ade.
gis - Di, 25. Okt, 13:11