Dienstag, 20. September 2005

Campervan finished

Wir sind jetzt wieder an den Greyhound gebunden um zu reisen, leider. Aber dafuer haben wir jetzt auch wieder komfortable Hostels, in denen wir uebernachten koennen, mit Toiletten und Duschen! Toll.
Wir haben auf unserer Tour noch viele Wasserfaelle besichtigt, die sind wirklich nicht gerade selten in den Atherton Tablelands (Bilder folgen bald). Bei einem haben wir uns etwas mit der Zeit verschaetzt, wir sind erst um 16 Uhr losgelaufen und hatten insgesamt 7km vor uns (Rundkurs). Hoert sich nicht nach einer schwierigen Aufgabe an, aber man sollte beruecksichtigen, dass die Wege keine geteerten sind und man ja auch noch was vom dichten Regenwald um sich herum mitbekommen will und daher oefter mal stehen bleibt. Nachdem wir den grossen Wasserfall erreicht hatten (und der wars wirklich wert) hat sich Lydia in der Wildnis gebadet (es gibt so weit oben keine Krokodile). Dann war schon 17.15 Uhr und das laengste Stueck lag noch vor uns (ca. 4km). Nachdem wir gemerkt haben, dass es im Wald noch schneller und freuher dunkel wird (um 18 Uhr stockfinster), haben wir uns dann endlich beeilt. Das ging uns dann ganz leicht von der Hand, dieser 'Gewaltmarsch' durch den Regenwald. Der gedanke daran, hier im dunkeln sein zu muessen, war nicht gerade prickelnd. Aber wir habens geschafft, um 17.55 Uhr waren wir aus dem Wald draussen und sahen sogar noch die Sonne untergehen.
Wir sind dann nach Mission Beach gefahren und ich habe mich fuer den Skydive angemeldet. Am Sonntag wars dann soweit und es war eine absolut empfehlenswerte Erfahrung. Mir fehlen die Worte um auf einem gehobenen Level darueber zu schwaermen. Am Montag sind wir dann schon nach Cairns zurueckgekehrt und haben den Van abgegeben. Exakt 1000km haben wir zurueckgelegt, und dafuer nur 80 Liter Diesel benoetigt. Das ist ganz gut fuer den alten Van.
Inzwischen sind wir schon weiter nach Cardwell gefahren (wieder mit dem Bus) und bereiten nun unsere Tour auf Hinchinbrook Island vor. Dort gibt es einen Walking-Trail, fuer den man wenigstens 4Tage/3Naechte einplanen muss. Das gesamte Equipment muessen wir dabei selbst tragen (Zelt usw.). Dort werden wir dann vermutlich richtig einsam sein, denn es sind maximal 42 Leute auf dem gesamten Trail erlaubt und die Gruppengroesse darf 6 Personen nicht ueberschreiten tagsueber. Man kann hoffen, dass auf den Campsites dann noch einige andere sind, sonst wirds wieder sehr unheimlich. Wir werden auch einige Creeks durchqueren muessen (Fluesse oder Meeresarme), in denen echte Krokodile leben. Da muss man dann extrem vorsichtig sein, wie man sich vorstellen kann.

Ich habe jetzt auch endlich mal eine Schlange gesehen. Allerdings nur in dem Licht meiner LED Leuchte auf einige Meter Entfernung. Ich weiss auch nicht welche Art es war, aber immerhin.

All right folks, thats it!
Greetings Lydia and Marcel.

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